Pro Ausgabe werden zwischen 250 und 300 Arbeiten eingereicht, davon bekommen 30 eine Auszeichnung.
Junge Grafik
Wie stärkt man den grafischen Nachwuchs in der Schweiz?
- Kunde
- Junge Gestalterinnen und Gestalter sowie Ausbildungsinstitutionen
- Branche
- Schweizer Grafik
- Grösse der Organisation
- 10 bis 20 Personen, ehrenamtlich organisiert
Ausgangslage
Die Junge Grafik ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, den gestalterischen Nachwuchs in der Schweiz sichtbar zu machen und gezielt zu fördern. Bereits während der Grundbildung fehlt oft eine Plattform, die Arbeiten zeigt, einordnet und mit der Branche verknüpft.
Die Schweizer Grafik als kulturelles Gut auf dem Weg, als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt zu werden. Umso wichtiger ist es, die nächste Generation früh einzubinden und ihre Arbeiten sichtbar zu machen.
Fragen
Wie kann ein Förderpreis gestaltet werden, der den unterschiedlichen Ausbildungsstufen gerecht wird?
Wie lassen sich EFZ, HF und FH in einem fairen Wettbewerb zusammenbringen?
Wie muss eine Auszeichnung funktionieren, damit sie für junge Gestalterinnen und Gestalter relevant und attraktiv ist?
Lösung
Die Junge Grafik organisiert alle zwei Jahre eine Preisverleihung und hat sich sein 2021 als feste Grösse etabliert.
Pro Ausgabe werden 30 Arbeiten ausgezeichnet.
Der Auswahlprozess ist bewusst differenziert angelegt und berücksichtigt die verschiedenen Ausbildungswege sowie die sprachlichen und kulturellen Regionen der Schweiz. Die Juryarbeit ist entsprechend anspruchsvoll und verlangt eine sorgfältige Balance zwischen Qualität, Vielfalt und Repräsentation.
Das gesamte Projekt wird ehrenamtlich getragen. Das Team erneuert sich kontinuierlich durch junge Gestalterinnen und Gestalter, die direkt aus der Ausbildung kommen und neue Perspektiven einbringen.
Wirkung
Die Junge Grafik schafft Sichtbarkeit für den Nachwuchs und verbindet junge Talente mit der etablierten Branche. Sie bietet Orientierung, setzt Qualitätsmassstäbe und stärkt den Austausch zwischen Ausbildung und Praxis. Gleichzeitig leistet sie einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Positionierung der Schweizer Grafik als kulturell relevante Disziplin.
Anekdote
Die Talentförderung plus des Kantons Zürich wurde auf die Preisverleihung der Jungen Grafik aufmerksam und gratuliert seither gezielt den Gewinnerinnen und Gewinnern aus dem Kanton. Dies zeigt, dass die Junge Grafik auch auf institutioneller Ebene wahrgenommen wird und eine wachsende Relevanz in der Nachwuchsförderung einnimmt.
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